Weiterbildung und Ausbildung in Sexualpädagogik

Oktober / November 2018

 

Seminarpaket 02/18:

Weiterbildung Sexualpädagogik

(in 3 Blöcken)

 

 

Block 1: vom 19.10. bis 21.10.2018

Block 2: vom 26.10. bis 28.10.2018

Block 3: vom 16.11. bis 18.11.2018

Preis für das Seminarpaket: 990,- Euro

 

 

 

Sexualpädagogik ist die pädagogische Arbeit, die sich mit Fragen zu Liebe, Gefühlen, Fortpflanzung, körperlicher Entwicklung, männlichem und weiblichem Körper, Erotik und allen Formen der Sexualität, sexueller Lust, Selbstbefriedigung sowie zum Erwachsenwerden beschäftigt.

 

 

 

 

Liebe Interessent*innen der Weiterbildung Sexualpädagogik!

 

Sexualpädagogik ist ein spannendes und breitgefächertes Themenfeld mit vielfältigen Einsatz.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erachte ich als sehr sinnvoll und macht auch super viel Spaß.

 

Ich kann das mit Überzeugung sagen, da ich seit Jahren für Pro Familia in Schulklassen gehe und Aufklärungsarbeit leiste.

 

In meiner Tätigkeit als Dozent für Sexualpädagogik an der Frankfurt University of Applied Sciences bin ich schon seit Jahren in der Ausbildung von Student*innen der Sexualpädagogik tätig.

 

Nun möchte ich allen Interessierten die Möglichkeit bieten, eine Ausbildung in Sexualpädagogik zu absolvieren.

 

Sie fragen sich sicher, wie ist es möglich ohne pädagogische Grundausbildung oder Studium so eine Ausbildung zu machen, zumal wenn andere Ausbildungseinrichtungen bestimmte Voraussetzungen fordern.

 

Dazu möchte ich gerne eine kurze Geschichte erzählen.

Als ich damals meine Ausbildung beim Institut für Sexualpädagogik (ISP) begann, hatte ich keinerlei Vorkenntisse und war sozusagen Quereinsteiger ohne pädagogischen HIntergrund.

Bevor ich allerdings die Ausbildung begann, fragte ich einen Sexualpädagogen, ob ich bei seiner Arbeit hospitieren könnte. Super, das war kein Problem und ich empfang mit ihm die Jungs einer 4. Klasse zu meiner ersten Aufklärungseinheit, die ich selbst in meiner Schulzeit nie erhalten habe. Aufgeregt kam uns die Lehrerin entgegen und meinte, dass es eine sehr schwierige Jungenklasse sei und sie uns vorher warnen wollte. Der damalige noch nicht Kollege nickte, verabschiedete die Lehrerin und wir beide gingen in die Klasse. Wir stellten uns kurz vor und bevor die Aufklärung begann, kam genau das was mir den Mut gab auch ohne pädagogische Ausbildung Sexualpädagoge zu werden.

Er sagte den Jungs, dass er hier einen Zettel hätte und sich alle Namen notiert, falls sie laut werden. Später würde er die Liste der Lehrerin weitergeben. 

Ich war total geschockt und dachte nur, so würde ich das niemals machen. Wir wollen doch mit den Jungs über ein sensibles Thema wie Sexualität sprechen und da sollte man doch schnell Vertrauen aufbauen?

 

Und so war es auch. Im Anschluß der Ausbildung begann ich direkt bei Pro Familia als Honorarkraft und wenn eine Lehrerin zu mir kommt und mich vorher "warnen" möchte (und das kommt häufig vor), dann ignoriere ich das und gehe ohne Vorbehalte in die Klasse und versuche schnell das Vertrauen der Jungs zu gewinnen. Denn nur so macht die Arbeit mit den Jungs auch Spaß!

 

Dann folgte die Ausbildung von Student*innen an der Frankfurt University of Applied Sciences und ich entwickelte mein sehr praxisnahes Konzept bezüglich der Vorlesungen, da ich bis dato unzählige 4., 6. und 9. Klassen unterrichten durfte.

Den Spaß, den die Student*innen an meinen Vorlesungen haben, motivierte mich jetzt,  in 2018 die erste Weiterbildung der Sexualpädagogik anzubieten.

 

Die Ausbildung umfasst 3 Blöcke. Auch hier ist die Frage berechtigt, warum nur 3, wenn der z.B. der ISP 8 Blöcke hat?

 

Nun, angesichts der breitgefächerten Thematik und ihren vielfältigen Einsatzgebieten lässt sich die Methodik der Sexualpädagogik kaum eingrenzen und man könnte sogar ein komplettes Studium füllen, so viel gibt es in diesem Bereich zu lernen.

Die Frage ist nun, ist das wirklich notwendig, um erfolgreich als Sexualpädagoge arbeiten zu können?

 

Ich denke nein. Natürlich ist eine breitgefächerte lange Ausbildung nicht schlecht, aber für die Arbeit als Sexualpädagoge benötigt man bestimmtes Fachwissen, dass sich gut in 3 Blöcken lernen läßt.

 

Sicherlich bekomme ich jetzt böse Blicke von Kollegen, aber das ist aufgrund der Praxiserfahrung meine Meinung.

Wichtig ist, dass man über Sexualität sprechen kann und gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte.

 

In der Weiterbildung beschränke mich auf die essientiellen Inhalte der Sexualpädagogik, die aber dennoch umfangreich sind.

Die Praxis-Wochenenden sind sehr intensiv und für einen erfolgreichen Abschluß ist auch ein Selbststudium notwendig, dass ich parallel anleiten werde. Dafür müssen Sie für die gesamte Ausbildung mindestens 20 Stunden Selbststudium einplanen. Die Aufgaben und benötigten Unterlagen werden von mir vorgegeben.

Mit dem Selbststudium beginnen Sie ca. 3 Woche vor dem 1. Praxis-Wochenende.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen im ersten Schritt einige Fragen beantworten.

Falls noch weitere Fragen offen sind, können Sie mich gerne jederzeit kontaktieren.

 

Viele Grüße

Stefan Leschner

 

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WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN INHALTEN DER BLÖCKE FOLGEN IN KÜRZE.

 

ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS.

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Stefan Leschner - Institut für Sexualtherapie und Sexualpädagogik - Weiterbildung und Ausbildung in Sexualtherapie, Sexualberatung und Sexualpädagogik